Sub & LGBTIQ*

München ist eine bunte Stadt, mit vielen LGBTIQ*-Vereinen und Initiativen. Das Sub ist ein fester Bestandteil dieser Szene und gestaltet die Community aktiv mit. Wir sind gut vernetzt und reger Austausch mit unseren vielen Kooperationspartner*innen ist uns sehr wichtig. Für uns gilt, gemeinsam Vielfalt und Respekt zu leben, damit alltägliche Diskriminierung bekämpft wird. Und dafür müssen wir zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen!

CSD-München

Der erste CSD in München fand 1980 statt. Seit über 40 Jahren demonstrieren Lesben, Schwule, Bi, Trans*, Inter* und Queere (englisch: LGBTIQ*) in der bayerischen Landeshauptstadt für gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz. Beim größten Event der LGBTIQ*-Community im süddeutschen Raum, das die Lesbenberatung LeTRa, das Schwule Zentrum Sub, die Münchner Aids-Hilfe, die queere Jugendorganisation diversity München und die Wähler*inneninitiative Rosa Liste ausrichten, finden innerhalb der zweiwöchigen PrideWeeks zahlreiche unterschiedliche Veranstaltungen statt. Höhepunkte sind die PolitParade durch die Innenstadt und das Glockenbachviertel mit 155.000 Teilnehmer- und Zuschauer*innen (Polizeizählung 2019), das ab 2026 dreitägige Straßenfest mit großem Show- und Kulturprogramm, einer Dancing-Arena und dem Bereich für Regenbogenfamilien sowie das einzigartige Party-Event RathausClubbing.
*CSD Parade 2019 Sub München - Copyright Mark Kamin

Eurovision Song Contest

Das Sub liebt Eurovision! Warum? Der Eurovision Song Contest fördert neben Musik auch die internationale Freundschaft und die Wertschätzung der Vielfalt. Er ist einzigartig, bunt, schräg und manchmal sogar bizarr. Einfach wunderbar. Wenn du das auch so findest, komm setz dich zu uns – die Eurovision Fans im Sub. Wir organisieren die ESC-Veranstaltungen im Sub. Möchtest du mitmachen? Join us!

Kontakt: eurovision@subonline.org
Links: ogae.de | ecgermany.de | eurovision.de | wiwibloggs.com | eurovision.tv

Hans-Sachs-Straßenfest

So feiert das Sub Geburtstag!

1991 feierte das Münchner Schwulenzentrum seinen fünften Geburtstag – und machte daraus erstmals eine Straßenfete. Was damals klein begann, ist heute eine feste Größe im Münchner Veranstaltungskalender: Das schwule Straßenfest in der Hans-Sachs- und Ickstattstraße ist nach dem CSD immer noch eines der größten Events der queeren Szene der Stadt.

Zu seinen Hochzeiten vor der Corona-Pandemie besuchten rund 10.000 Menschen das Hans-Sachs-Straßenfest. In seiner heutigen Form ist das Fest zwar etwas kleiner, hat aber nichts von seiner Beliebtheit, Atmosphäre und Bedeutung verloren. Nach wie vor ist es unsere Geburtstagsfeier – lebendig, offen und mitten im Viertel.

Längst begeistert das Hans-Sachs-Straßenfest nicht nur Lesben, Schwule, Bi, Trans*, Inter* Personen, sondern ebenso Freund*innen, Nachbar*innen, Allies und Familien, die jedes Jahr gerne vorbeischauen. Es ist weit mehr als ein klassisches Straßenfest: ein Ort der Begegnung, an dem Münchens Vielfalt sichtbar wird und jeder willkommen ist.

Kontakt: kai.kundrath@subonline.org

*Hans-Sachs-Straßenfest Sub München 2019 - Copyright Mark Kamin

IDAHoBIT*

Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie

Zahlreiche Organisationen in der Stadt haben sich seit 2013 der Demonstration angeschlossen; solange gibt es sie schon. Das sind unter anderem der CSD, TransMann e.V. und Diversity e.V., Viva TS, LeTRa e.V. und die Trans*tagung sowie einzelne Initiativen für Geflüchtete.

Immer am 17. Mai – also an dem Tag, an dem die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der Krankheiten strich – läuft die gesamte Szene Münchens von der Thalkirchner/Ecke Müllerstraße durch die Müllerstraße über den Gärtnerplatz an der Deutschen Eiche vorbei bis vor das Sub. Münchens Lesben, Schwule, Bi*, Trans*, Inter* und Queere fordern Toleranz und Akzeptanz.

Weiterhin für unsere Rechte kämpfen! Der gesellschaftliche Backlash ist in vollem Gange: Homo-, bi-, inter- und trans*feindliche Diskriminierung und Gewalt sind auch in München keine Seltenheit; werden durch das Erstarken der rechtsradikalen Parteien zunehmenden salonfähig! Also demonstrieren wir an diesem Tag, um Aufmerksamkeit auf all die großen und kleinen Diskriminierungen zu richten, die uns täglich begleiten!

Aber wir rufen auch zu internationaler Solidarität auf: In vielen Ländern der Welt drohen LGBTIQ* Gewalt, Folter, Ausgrenzung und/oder Diskriminierung bis hin zur Todesstrafe! Wir solidarisieren uns mit den Opfern und prangern die Verfolgung an!

Gefordert sind die Solidarität der Mehrheitsgesellschaft, Zusammenhalt in der Community, klare Menschenrechtspolitik und die Unterstützung von LGBTIQ*-Projekten seitens des Staates, um bestehender Diskriminierung entgegenzuwirken.

Kontakt und Mehr Info: sag-muenchen.de

*Idahobit 2019 Sub S'AG München - Copyright Mark Kamin

Kontakt

Raphael Kosecki

Systemischer Therapeut

raphael.kosecki@subonline.org089 856 346 412